KoBAlt zum Thema Corona

Wie steht KoBalt zum aktuellen Thema Corona? 

 

KoBalt toleriert und reflektiert Meinungsvielfalt und auch "hochkochende" Emotionen - in der Gesellschaft und auch im Team. 

 

Respekt und das Streben nach friedlich-konstruktivem Dialog ist unsere grundlegende Haltung, die uns auch bei "explosiver" Stimmung aggressives, destruktives Verhalten ablehnen lässt. 

 

Auch intern geben wir uns gegenseitig Rückmeldung und stärken uns als Individuen und als Team, um für andere Menschen stabile, professionelle, selbstreflektierte Unterstützer zu sein. 

 

Akut-Hilfe: Corona-Coaching:

 

Wir bieten gerade jetzt in der psychosozial herausfordernden Corona-Krise Hilfe an - Supervision, Coaching und Mediation/Moderation für Teams, Kollegien, Familien etc. 

 

Ziel ist es, trotz Spannung, Stress und Verschiedenheit einen dialogischen, konstruktiven Umgang zu finden und nicht die gemeinsame Verantwortung zu beschädigen. 

 

 

KoBalt ist eine professionelle  Beratungsstelle, die sowohl 

 

- gesetzliche, amtliche Vorgaben als auch

 

- persönliche, emotionale, kindliche und elterliche Vorstellungen und Bedürfnisse 

 

ernst nimmt und respektiert. 

 

Unsere Berufung ist es, im respektvollen Dialog Wege zu entwickeln - Lösungswege, die individuelle Lernwege und gesetzliche Amtspfade im Sinne des Rechtes auf Kindeswohlfürsorge zusammenführt. 

 

 

Eine akute Infektion betrifft manche Menschen.  

Der weitreichende und tiefgreifende gesellschaftlich-systemische Einfluss des multifaktoriellen Komplexes Corona (inkl. der Maßnahmen) betrifft ALLE MENSCHEN, zumeist in belastender, herausfordernder Weise. 

 

Zeitgleich betrifft und beeinflusst ES die gesamte Menschheit, die gesamte Erde, das gesamt-globale System. 

 

ES hat das Potenzial in der Krise zu verbinden und zu vereinen. Alle in einem Boot. 

 

ES hat das Potenzial zu Spaltung, Hetze, Verurteilung und "kaltem Krieg" zwischen polarisierenden Lagern zu (ver)führen. 

 

ES hat das Potenzial, zu einem "psycho-sozialen Virus" zu mutieren. 

 

Das sensible, emotionale Thema Schule und die Auseinandersetzung mit Lernformen, zeigt sich als Brennglas dieses explosiven Themas. Doppelter Zündstoff. 

 

KoBalt hat eine klare Haltung und Aussage zum Thema Corona.

 

Sie verbindet sich mit unserer Haltung und Aussage zum Thema Bildungswege:

 

Wir respektieren die individuelle Entscheidung und Umgangsweise, sofern die Verantwortung und Fürsorge für sich und andere und insbesondere Schutzbedürftige getragen wird. 

 

Wie bei dem ebenfalls hochemotionalisierenden Thema (Schul-)Bildung gibt es unterschiedliche Meinungen und Entscheidungen. 

 

Auch bei uns im Team und in unserem Umfeld.

 

Diese Vielfalt nehmen wir nicht nur als gegeben hin, sondern nutzen und reflektieren diese als Repräsentanz der gesellschaftlichen Realität.

 

KoBalt versteht sich als Anlaufstelle für ALLE.

 

Jede Sicht und Emotion kann hereingetragen werden. 

Unsere Kompetenz und unser Angebot ist die Unterstützung beim Perspektivwechsel, bei der Reflektion und bei der Reifung von Klarheit, Entscheidungen und deren Umsetzung. 

Wie bei dem Thema (Schul-)Bildung gibt es eine Aufgabenverteilung zwischen Bundesregierung, Landesregierung, Kommunen, Institutionen, Fachkräften und Eltern mit ihren Kindern. 

Unsere Aufgabe ist die, durch respektvollen Dialog und Lösungsfindung die individuell stimmigen Lernwege gangbar zu machen. 

Wir ermutigen und unterstützen die beiden gesetzlich Verantwortlichen für Kindeswohl und gesunde Entwicklung - die zuständigen Ämter und Eltern - mit uns als moderierende Mittler und Kompezenzpartner statt der Sackgasse Konfrontation den Weg der Kooperation zu wählen. 

Wir sind Kompezenzpartner für:

- Kinder, Jugendliche und Eltern 

- Schulämter, Jugendämter, Ordnungsämter

- Schulen, Jugendhilfeträger, Pädagogen, Therapeuten

 

Bildlich gesprochen: Corona und Schule halten oftmals herausfordernde steinige Wege bereit. 

In Kombination von Corona und Schule sind die unberechenbaren Felsschluchten - für alle Beteiligten - nur mit Bergführer begehbar. 

Die Steine, die wir aus dem Weg räumen müssen, können uns zum frustrierten Werfen auf Andere dienen. Zum ängstlichen Einmauern. Oder zum Brücken bauen. 

KoBalt unterstützt beim Brückenbau - gerade jetzt, wo Corona uns herausfordert - gleichermaßen dabei

- Entscheidungen für den eigenen Weg zu finden. 

- die eigenen Entscheidungen anderer zu respektieren. 

- einen gelassenen und ggf. konstruktiv-kritisierenden und respektvoll-dialogischen Umgang mit Auflagen und z.B. Amtsvertretern zu pflegen. 

Text: Jan Rauschenfels (Nov. 2021)